Schneebesen

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Schneebesen / Rührbesen - die richtigen Schaumschläger

" Ein Schneebesen oder Schaumschläger...ist ein Küchengerät, mit dem flüssige oder halbflüssige Zutaten und Gemische schaumig aufgeschlagen oder fein vermengt bzw. homogenisiert werden." (Zitat Wikipedia)

Schneebesen, wie wir sie heute kennen, gibt es in verschiedenen Ausführungen, Größen und Materialien. Sie gehören zu den wertvollen Küchengeräten, die zeitsparend sind und unersetzbar, wenn es darum geht, Flüssigkeiten zu vermengen, Vinaigrettes herzustellen, Eigelb zu verarbeiten oder Eiweiß zu Eischnee aufzuschlagen.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig, daher gibt es inzwischen Schneebesen, die sich diesen Herausforderungen angepasst haben. Zum Beispiel für heiße Flüssigkeiten gibt es Schneebesen mit nicht wärmeleitenden Griffen, für besonders luftige Schnees gibt es Schneebesen mit Zusatzschlaufen, für Flüssigkeiten, die in flachen Gefäßen oder Tellern aufgeschlagen werden, gibt es Tellerschneebesen.

Üblicherweise besteht der Schneebesen aus 6 bis 12 - inzwischen auch 16 - 24 länglichen, elastischen Drahtschlaufen - rund oder flach in verschiedenen Längen. Der Griff des Schneebesens besteht meist aus Edelstahl, Kunststoff oder Holz.

Wie arbeite ich richtig mit dem Schneebesen?

Aus dem Handgelenk heraus erfolgt das

  • Aufschlagen von Flüssigkeiten: mit schnellen schräg kreisenden Bewegungen des Schneebesens, dadurch werden Luftblasen in die Flüssigkeit hinein gezogen und zerkleinert, die Flüssigkeit wird schaumig - je nach Intensität des Aufschlagens auch zunehmend fester;
  • Aufschlagen von wässrigen mit öligen Flüssigkeiten sowie flüssigen mit pulvrigen Zutaten durch flache schwingende Bewegungen des Schneebesens, die Bestandteile werden fein zerkleinert und vermischt - so entstehen Emulsionen;

Woher hat der Schneebesen seinen Namen?

In der Renaissance-Zeit wurde Eischnee als Backtriebmittel entdeckt und ersetzte nach und nach in vielen Bereichen zum großen Teil die Hefe. Man stellte fest, dass zum Beispiel Gebäck durch die Verwendung von Eischnee lockerer wurde und Desserts durch die Zugabe von Eigelbmasse im Geschmack verfeinert wurden.

Das Aufschlagen von Eischnee und Eigelbmasse erfolgte ursprünglich mit einem Bündel Birkenzweige, deren Rinden vorher entfernt wurden. Dies alles war sehr zeitintensiv, so dass man nach Alternativen suchte, sich auch mit Quirl, Löffel oder Messer mit breiter Klinge behalf. Der heutige Schneebesen wurde entwickelt und bekam seinen Namen, da man ihn als Küchengerät zum Aufschlagen von Eischnee benötigte.

Ab Ende des 18.Jahrhunderts setzte man zunehmend den Schneebesen in immer mehr Küchen zum Aufschlagen von Eiweiß und Eigelb ein, er war die geeignetste Möglichkeit, die enorme Zeit, die das Aufschlagen benötigte, zu verkürzen.

Auch heute hat der Schneebesen trotz vieler elektrischer Geräte seine Daseinsberechtigung, denn spezielle Vinaigrettes, Mayonnaisen usw. werden heute wie damals in Gourmet-Küchen gefühlvoll per Hand mit dem Schneebesen aufgeschlagen.