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GN-Behälter

Sie suchen genormte Behälter für Ihre Küchengeräte bzw. Ihre allgemeine Küchenarbeit? Wir bieten Ihnen Behälter nach Gastronorm und Bäckernorm in allen relevanten Größen. In der Regel bestehen Gastronorm-Behälter aus Edelstahl, Kunststoff (Polypropylen und Polyethylen) oder Porzellan. Mit diesen unterschiedlichen Materialien sind sie für eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten ausgelegt. Lesen Sie am Ende der Seite, was die Gastronorm eigentlich ist und wie sie eingesetzt wird.


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Gastronorm: Was ist das eigentlich?

Die Gastronorm ist ein Standard, der 1964 vom Schweizer Verband für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie (SVG) und von der Hotelleriesuisse (auch: Schweizer Hotelierverein/SVH) festgelegt wurde. Ziel war es, für die Gastronomie ein einheitliches Größensystem, unter anderem für Behälter und Tabletts, zu schaffen. Dabei sorgen die international normierten Abmessungen nicht nur für Ordnung: Da sich die meisten Hersteller von Großküchengeräten an der Gastronorm orientieren, passen Gastronorm-Behälter exakt in die Einschübe von vielen Kombidämpfern, Kühlschränken, Kochkesseln und Co. Die Gastronorm entspricht der europäischen Norm EN 631; in Teilen trat sie in Deutschland als DIN EN 631 in Kraft.


Was können Sie mit GN-Behältern machen?

Gastronorm-Behälter finden Sie mittlerweile in nahezu jeder Großküche. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig: Mit ihnen können Sie Speisen unter anderem erwärmen, lagern, einfrieren und transportieren. Je nach Verwendungszeck empfiehlt es sich, auf ein spezielles Material für den Behälterkörper und den Behälterdeckel zurückzugreifen.
Weiterhin werden GN-Behälter bzw. GN kompatible Küchenmöbel vermehrt zur Speisenpräsentation eingesetzt. Aufgrund der optischen Wertigkeit greifen Gastronomen dafür meistens auf Porzellan als Behältermaterial zurück.



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Aus welchem Material bestehen Gastronorm-Behälter?

Gastronormierte Behältnisse namhafter Hersteller bestehen in der Regel aus Edelstahl oder den Kunststoffen Polypropylen und Polyethylen. Je nach Material eignen sie sich für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

Polypropylen: Der Kunststoff für hohe Temperaturen

Polypropylen ist ein sogenanntes Polyolefin, also ein thermoplastischer Kunststoff. Es ist ein hartes, kratzfestes und besonders temperaturbeständiges Material. Gastronorm-Behälter aus Polypropylen sind deshalb gut zum Erwärmen von Speisen in der Mikrowelle oder im Wasserbad (nicht jedoch in Öfen) geeignet, da das Material teils Temperaturen bis zu 160 Grad erträgt. Fett und Feuchtigkeit werden besonders gut gehalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Gastronorm-Behälter problemlos in einer Geschirrspülmaschine gereinigt werden können. Ihre Nachteile: Sie sind weder für Backöfen geeignet noch säurebeständig. Des Weiteren wird das Material unter 0 Grad spröde.

Polyethylen: Der günstige Kunststoff

Polyethylen ist ebenfalls ein Polyolefin. Bei Küchenbehältern wird oft auf Polyethylen mit hoher Dichte (PE-HD = High Density Polyethylen) zurückgegriffen. Es behält seine physikalischen Eigenschaften über einen Temperaturbereich von ungefähr minus 50 bis plus 90 Grad. Aus diesem Grund eignet sich dieses Material besonders gut zum Einfrieren von Produkten. Zum Erwärmen in der Mikrowelle oder im Wasserbad greift man besser zu einem GN-Behälter aus Polypropylen oder einem anderen Material.

Gastronorm-Behälter aus Edelstahl sind Alleskönner

Edelstahl ist eine Art Alleskönner unter den Materialien für Gastronorm-Behälter. Es ist form- und temperaturbeständig, und zwar bei Temperaturen zwischen minus 40 bis plus 280 Grad. Außerdem ist Edelstahl spülmaschinentauglich. Und es hat weitere Vorzüge: Da es geschmacks- und geruchsneutral ist, eignet es sich perfekt zur Aufbewahrung von Speisen. Wie auch bei Edelstahlmöbeln greifen Hersteller dieser Produkte auf eine Chrom-Nickel-Stahl-Legierung zurück. Sie ist besonders widerstandsfähig; Korrosion bei Feuchtigkeit – in welcher Form auch immer – wird unterbunden. Und das Beste: Edelstahl lässt sich schnell und einfach reinigen. Damit entspricht es höchsten hygienischen Anforderungen.

Weitere Materialien und Ausführungen

Darüber hinaus werden weitere Materialien, wie Glas und – wie bereits angesprochen – Porzellan, eingesetzt.

Zudem unterscheiden sich Gastronorm-Behälter in der Art ihrer Ausführung: Sie stehen mit oder ohne Tragegriffe, blickdicht oder nicht, gelocht (zum Abtropfen von Zutaten und Speisen) oder nicht gelocht und in verschiedenen Farben in den Regalen. Besonders robust sind GN-Behälter mit emaillierter bzw. Granit emaillierter Beschichtung. Sie eignen sich wunderbar zum Backen.


Welche Größen haben Gastronorm-Behälter?

Eine Gastronorm GN 1/1 entspricht einer Größe von 530 Millimeter mal 325 Millimeter. Die Abmessungen der größeren Form GN 2/1 und der vielen kleineren Formen, wie beispielsweise GN 1/2, GN 2/3 oder GN 1/6, ergeben sich aus den entsprechenden Teilungsfaktoren und können der folgenden Übersicht entnommen werden.

Gastronorm-Größen für GN-Behälter

Auch die Behälter-Tiefen sind nach GN genormt. Es wird hauptsächlich zwischen den folgenden Tiefen unterschieden:

20 mm • 40 mm • 65 mm • 100 mm • 150 mm • 200 mm


Zwischentiefen, beispielsweise 55 oder 190 mm, können durch entsprechende Einsatzbehälter erzielt werden.


Wichtig! Normiert sind die Außenabstände der Behälter. Die Innenabstände können von Hersteller zu Hersteller variieren. Das liegt zum einen im Produktionsprozess (Größe des Radius) begründet, zum anderen in der Randgestaltung der Behälter (Auflagerand). Aus diesem Grund können sich die Behälter-Volumen je nach Marke unterscheiden, sodass Behälter verschiedener Hersteller im leeren Zustand nicht immer ineinander passen.


Der passende Deckel

Grundsätzlich werden drei Formen von Deckeln für GN-Behälter unterschieden:

1. Deckel, die auf den Behältern liegen
2. Deckel, die in den Behälter rutschen ("Steckdeckel")
3. Deckel mit (Silikon-)Dichtung ("Gummideckel")


Letztere Typen werden für gewöhnlich als wasserdichte Variante für den Transport von Speisen angeboten. GN-Deckel gibt es in verschiedenen Ausführungen, beispielsweise mit Kellenaussparung, als Klappdeckel oder teilverschlossen für andere spezielle Anwendungen.


Platz sparen: GN-Behälter clever kombinieren

Durch die genormten Maße lassen sich GN-Behälter wunderbar kombinieren. Ein Beispiel: Besitzt Ihr Kombidämpfer Einschübe der Größe einer 1/1-Gastronorm, ist es unter anderem möglich, 2 mal 1/2 (ergibt 1/1) oder einmal 2/3 und einmal 1/3 (ergibt zusammen 1/1) in einem Einschub unterzubringen. Folgend sehen Sie drei der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten:

Kombinationsmöglichkeiten von GN-Behältern

Und was ist die Bäckernorm?

Neben der Gastronorm hat sich die sogenannte Bäckernorm als Größenmaß etabliert, auch wenn bis zum jetzigen Zeitpunkt keine festgelegte DIN- oder EU-Norm existiert. Bäckernormen kommen bei Großküchen-Backgeräten zum Einsatz. Die Maße der Bäckernorm betragen 400 mal 600 Millimeter. Im Bäckereigewerbe munkelt man, dass sich die Bäckernorm von der Palettengröße ableitet. Vor allem Bäcker mussten früher ihre Ware transportieren. Die typische Europalette hat eine Abmessung von 800 mal 1600 Millimeter – es passen also genau zwei Bäckernorm-Behälter auf eine Palette.



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