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Wasseraufbereitung

Unser Leitungswasser gilt als eines der besten und saubersten weltweit. Dennoch beinhaltet es einige Stoffe, die vor allem unseren Gastro-Küchenmaschinen schaden können oder die aus anderen Gründen nicht gewollt sind. Abhilfe schafft die Wasseraufbereitung, die sich dank unterschiedlicher Mittel und technischer Geräte realisieren lässt – mit qualitativ hochwertigen Ergebnissen je nach Bedarf.


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Warum eine Wasseraufbereitung sinnvoll ist

Küchengeräte sollen in der Regel möglichst lange halten. Dazu müssen sie regelmäßig fachgerecht gereinigt und gepflegt werden. Vor allem das Leitungswasser kann eine tragende große Rolle spielen: Dessen Qualität kann über die Langlebigkeit eines Gerätes durchaus mitentscheiden und den Energieverbrauch, zum Beispiel bei Ablagerungen auf einem Heizsystem, erheblich steigern. Darüber hinaus kann sich die Wasserqualität auch auf den Geschmack auswirken – ein Argument für eine Wasseraufbereitung, das vor allem von Kaffeegenießern angesprochen wird.

Wasserenthärtung durch Entkalkungsanlagen in der Gastronomie

"Hartes Wasser" steht im Allgemeinen für Wasser mit einem hohen Kalkanteil. Wissenschaftlich betrachtet, ist der darin enthaltene Anteil sogenannter Erdkali-Kationen (Calcium und Magnesium) besonders hoch. Sie führen zu lästigen Kalkablagerungen in Geräten und Rohren. Zudem reduzieren sie zum Teil die Reinigungswirkung von Waschmitteln. Aus diesem Grund setzt auch die Gastronomie grundsätzlich auf Wasserenthärtung.

Moderne Entkalkungsanlagen, wie die Enthärter von Winterhalter, arbeiten stromlos und bereiten je nach Variante bis zu 180 Liter Wasser in der Stunde und zwischen 800 und 1500 Liter Wasser pro Salzfüllung/Patrone auf. Sie arbeiten als Ionentauscher. Sie entnehmen dem Wasser die Kalk-Ionen und ersetzen diese durch Natrium-Ionen. Auf diese Weise sind die Geräte vor Verkalkung geschützt.

Übrigens: Vor allem bei Kaffeespezialitäten spielt die Qualität des Wassers eine wichtige Rolle: "Hartes Wasser" neutralisiert unter Umständen die feinen Säuren des Kaffees. Das Ergebnis: Der Kaffe schmeckt fad. Doch auch zu "weiches Wasser" kann sich negativ auf den Geschmack auswirken, und zwar mit der Folge, dass Kaffee säuerlich und bitter schmeckt. Aus diesem Grund stellen die Hersteller von Kaffeevollautomaten spezielle Funktionen und Wasseraufbereiter bereit: Sie sorgen dafür, dass dem Wasser lediglich die nötige Menge an Kalk – aber eben nicht zu viel und auch kein anderes notwendiges Mineral – entzogen wird.

Und was hat es mit Entsalzungen auf sich?

Wenn es um Entsalzungen geht, spricht die Gastronomie von Teilentsalzungen und von Vollentsalzungen. Verstehen Sie eine Teilentsalzung als eine Art der Entkalkung. Wie oben bereits erwähnt, werden bei einer regulären Entkalkung Natrium-Ionen zugesetzt. Im Geschirrspüler finden sich diese Ionen nach den Spülgängen auf Glasoberflächen als weißer Belag wieder – "lupenrein" ist etwas anderes. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Vollentsalzer in Kombination mit Geschirrspülmaschinen zu verwenden. Dagegen wird auf Vollentsalzer überall dort verzichtet, wo Wasser als Lebensmittel zum Einsatz kommt.



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