Kontaktfreie Armaturen für maximale Hygiene
Kontaktfreie Armaturen bieten maximale Hygiene im Bad und in der Küche. Durch berührungslose Sensortechnik reduzieren Sie die Übertragung von Keimen und Bakterien. Ideal für Haushalte, die Wert auf Sauberkeit und Infektionsschutz legen. Entdecken Sie praktische Lösungen für mehr Sicherheit im Alltag.
Kontaktfreie Armaturen – Wasser zapfen ohne Berühren
Überall dort, wo viele Menschen dieselben Wasserhähne nutzen – in Gastronomiebetrieben, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder öffentlichen Sanitäranlagen – sind kontaktfreie Armaturen eine der wirksamsten Maßnahmen zur Unterbrechung von Keimübertragungen. Wer die Hand unter den Sensor hält, löst den Wasserfluss aus, ohne den Hahn jemals anzufassen. Das klingt simpel, hat aber einen messbaren Effekt auf die Hygiene und den Virenschutz in stark frequentierten Bereichen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über Funktionsweise, Einsatzbereiche und Auswahlkriterien für Sensorarmaturen.
Wie funktionieren Sensorarmaturen?
Kontaktfreie Armaturen arbeiten mit einem Infrarotsensor, der die Wärme oder Bewegung einer Hand erkennt. Sobald die Hand in den Erfassungsbereich gelangt – typischerweise 5 bis 15 Zentimeter unterhalb des Auslaufs – öffnet ein Magnetventil den Wasserweg. Zieht die Hand sich zurück, schließt das Ventil automatisch wieder. Die Reaktionszeit beträgt bei modernen Geräten weniger als eine Sekunde.
Bei der Stromversorgung gibt es drei gängige Varianten:
- Netzbetrieb: Stabile, dauerhafte Versorgung über 230-V-Anschluss – geeignet für Standorte mit fester Elektroinstallation.
- Batteriebetrieb: Flexibel einsetzbar ohne Elektriker, typischerweise mit handelsüblichen AA- oder Lithium-Batterien, Laufzeit je nach Nutzungsfrequenz ein bis drei Jahre.
- Netz- und Batteriebetrieb kombiniert: Das Netz versorgt den Normalbetrieb, die Batterie springt bei Stromausfall ein – sinnvoll in sicherheitskritischen Bereichen wie Krankenhäusern oder Großküchen.
Ein Beispiel für alle drei Varianten bietet die Echtermann-Sensorarmatur in 1/2-Zoll-Ausführung: Sie ist wahlweise als Netzbetrieb-Version, als Batteriebetrieb-Modell oder als kombinierte Netz-und-Batterie-Ausführung erhältlich und lässt sich damit an nahezu jeden Installationskontext anpassen.
Wo werden kontaktfreie Armaturen eingesetzt?
Der Einsatzbereich ist breiter, als viele zunächst annehmen:
- Gastronomie und Catering: An Handwaschbecken in der Küche schreibt die HACCP-Richtlinie berührungslose Bedienung vor oder empfiehlt sie ausdrücklich.
- Medizin und Pflege: In Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen reduzieren Sensorarmaturen das Risiko nosokomialer Infektionen spürbar.
- Schulen und Kitas: Kinder fassen Wasserhähne besonders häufig an – kontaktfreie Modelle senken die Keimbelastung auf Oberflächen deutlich.
- Büros und Verwaltungsgebäude: Gerade nach Grippewellen oder Pandemiesituationen steigt die Nachfrage nach berührungslosen Lösungen auch im Büroumfeld.
- Veranstaltungsstätten und Messen: Temporäre Installationen profitieren von batteriebetriebenen Modellen, die ohne feste Elektroinstallation auskommen.
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Nicht jede Sensorarmatur passt zu jedem Waschbecken. Folgende Punkte helfen bei der Auswahl:
- Anschlussmaß: Das verbreitetste Maß ist 1/2 Zoll (DN 15), das in den meisten Standardinstallationen verbaut ist. Prüfen Sie vor dem Kauf den vorhandenen Anschluss.
- Stromversorgung: Gibt es eine Steckdose in der Nähe? Wenn nicht, ist Batteriebetrieb die einfachere Lösung.
- Durchflussrate und Wasserdruck: Achten Sie auf den angegebenen Betriebsdruck (meist 1–6 bar) und den Durchfluss in Litern pro Minute, damit der Wasserstrahl zur Nutzungssituation passt.
- Materialqualität: Armaturen aus Messing oder Edelstahl sind langlebiger und leichter zu reinigen als Kunststoffgehäuse.
- Einstellmöglichkeiten: Manche Modelle erlauben die Justierung der Sensorreichweite und der Nachlaufzeit – praktisch, um Wasserverschwendung zu minimieren.
Kontaktfreie Armaturen als Teil eines Hygienekonzepts
Eine Sensorarmatur allein macht noch kein vollständiges Hygienekonzept. Sinnvoll ergänzt wird sie durch berührungslose Seifenspender für die automatische Seifendosierung, die ebenfalls ohne Handkontakt funktionieren. Wer darüber hinaus mobile Lösungen für Außenbereiche oder Veranstaltungen sucht, findet in der Kategorie der kontaktfreien Handwaschbecken passende Komplettlösungen.
Stöbern Sie durch unser Sortiment an kontaktfreien Armaturen und finden Sie das Modell, das zu Ihrer Installation, Ihrem Budget und Ihren Hygieneanforderungen passt. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Montage stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.