Kontaktgrills für schnelle Garzeiten
Kontaktgrills für Gastronomie und Großküchen ermöglichen beidseitiges Grillen mit Gusseisen- oder Stahlplatten. Ob Panini Grill, großer Kontaktgrill oder Profi-Modell – diese Geräte reduzieren Garzeiten um bis zu 50 % und eignen sich für Fleisch, Fisch und Gemüse. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Kontaktgrill richtig reinigen und welche Größe zu Ihrem Betrieb passt.
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Kontaktgrills für Gastronomie und Großküche
Ein Kontaktgrill gart Fleisch, Fisch, Gemüse und belegte Sandwiches gleichzeitig von oben und unten – das reduziert die Garzeit gegenüber einseitigem Grillen um bis zu 50 % und hinterlässt auf beiden Seiten des Garguts charakteristische Grillstreifen. Ob im Schnellrestaurant, in der Hotelküche oder im Catering-Betrieb: Wer täglich große Mengen durchgaren muss, kommt an einem leistungsstarken Kontaktgrill Gastro-Modell kaum vorbei. In unserem Sortiment finden Sie Geräte unterschiedlicher Größen und Leistungsklassen – vom kompakten Tischgerät bis zum großflächigen Kontaktgrill für den Dauerbetrieb.
Wie funktioniert ein Kontaktgrill?
Das Prinzip ist denkbar direkt: Zwei beheizte Platten – eine untere, feststehende und eine obere, schwenkbare – schließen das Gargut ein und übertragen Wärme von beiden Seiten gleichzeitig. Die obere Platte lässt sich in der Regel in der Höhe anpassen, sodass unterschiedlich dicke Produkte – von einer dünnen Scheibe Schinken bis zu einem 3 cm starken Hähnchenbrust-Filet – gleichmäßig Kontakt zur Heizfläche haben. Viele Geräte arbeiten mit Temperaturen zwischen 50 °C und 300 °C, was sowohl schonendes Warmhalten als auch scharfes Angrillen ermöglicht. Für Paninis und Sandwiches sind Temperaturen um 200–230 °C üblich; ein Panini-Grill ist im Grunde ein Kontaktgrill mit gerillten oder glatten Platten, der genau für diesen Anwendungsfall ausgelegt ist.
Kontaktgrill Gastronomie: Worauf kommt es bei der Geräteauswahl an?
Grillflächengröße und Durchsatz
Die Größe der Grillfläche bestimmt, wie viele Portionen ein Gerät pro Stunde bewältigen kann. Kleine Geräte mit einer Grillfläche von etwa 30 × 20 cm eignen sich für Cafés oder Bistros mit überschaubarem Aufkommen. Ein Kontaktgrill groß – etwa mit 40 × 30 cm oder mehr – ist für Betriebe ausgelegt, die in der Mittagsspitze kontinuierlich produzieren müssen. Achten Sie darauf, ob das Gerät für den Dauerbetrieb (Duty-Cycle 100 %) zugelassen ist, da viele Haushaltsgeräte nur für intermittierenden Betrieb konstruiert sind.
Anschlussleistung und Energiequelle
Gastro-Kontaktgrills werden fast ausschließlich elektrisch betrieben. Die Anschlussleistung liegt je nach Modell zwischen 1.800 W für kompakte Geräte und über 3.500 W für große Geräte mit breiter Grillfläche. Höhere Wattzahlen bedeuten schnelleres Aufheizen und stabilere Temperaturen auch bei hoher Beladung. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Stromanschluss einphasig (230 V) oder dreiphasig (400 V) ausgelegt ist – leistungsstarke Modelle benötigen häufig einen Drehstromanschluss.
Plattenmaterial: Gusseisen oder Aluminium?
Das Plattenmaterial hat direkten Einfluss auf Wärmespeicherung, Reinigungsaufwand und Lebensdauer. Kontaktgrill Gusseisen-Platten speichern Wärme besonders gut und gleichen kurze Temperaturschwankungen beim Auflegen kalter Produkte aus – ein Vorteil im Dauerbetrieb. Allerdings sind Gusseisenplatten schwerer und reagieren empfindlicher auf abrupte Temperaturwechsel (Thermoschock). Aluminiumplatten mit Antihaftbeschichtung heizen schneller auf, sind leichter zu reinigen, aber anfälliger für Kratzer durch metallische Werkzeuge. Für den Kontaktgrill Profi-Einsatz empfehlen sich Gusseisenplatten überall dort, wo Standzeiten und Wärmekonstanz wichtiger sind als schnelles Aufheizen.
Plattenform: gerillt, glatt oder kombiniert
- Gerillte Platten erzeugen Grillstreifen und lassen Fett in die Rillen ablaufen – geeignet für Fleisch, Geflügel und Gemüse.
- Glatte Platten eignen sich für Sandwiches, Paninis und Produkte, bei denen eine gleichmäßige Bräunung ohne Rillenabdruck gewünscht ist.
- Kombinierte Geräte haben eine gerillte Unterplatte und eine glatte Oberplatte oder erlauben den Plattenwechsel – das erhöht die Einsatzflexibilität erheblich.
Kontaktgrill reinigen: Wartung im Gastrobetrieb
Regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer der Platten und verhindert Geschmacksübertragungen zwischen verschiedenen Produkten. Die meisten Gastro-Modelle verfügen über eine herausnehmbare Fettauffangschale, die täglich geleert werden sollte. Gusseisenplatten werden am besten noch warm mit einem Schaber und einem feuchten Tuch gereinigt – aggressive Reinigungsmittel und Stahlwolle greifen die Oberfläche an. Antihaftbeschichtete Platten vertragen keine metallischen Schaber; hier empfehlen sich Kunststoffspatel oder spezielles Reinigungszubehör. Für hygienisch einwandfreies Arbeiten können Sie zudem Kochpergament in GN-Format zwischen Platte und Gargut legen – das reduziert Anhaftungen und erleichtert die Reinigung deutlich.
Kontaktgrill im Zusammenspiel mit anderen Küchengeräten
In einer durchdachten Gastroküche arbeitet der Kontaktgrill selten allein. Für Gerichte, die zunächst gegart und dann kurz angegrillt werden sollen, bietet sich die Kombination mit einem Salamander an, der Oberhitze für Überbackenes oder Glasuren liefert. Für Beilagen wie Pommes oder Kroketten, die parallel zum Grillgut fertig sein sollen, lohnt ein Blick auf das passende Frittiergerät aus unserem Sortiment im Bereich Fritteusen.
Die richtige Modellwahl: Kompakt oder großflächig?
Für Betriebe mit geringem bis mittlerem Durchsatz – etwa ein Café, das täglich 20–40 Sandwiches und Paninis zubereitet – reicht ein kompaktes Einstiegsmodell wie der SARO Kontaktgrill PG 1 vollständig aus. Wer höhere Stückzahlen oder breitere Produkte verarbeitet, greift zum SARO Kontaktgrill PG 1 B mit erweiterter Grillfläche. Betriebe mit sehr hohem Durchsatz – Kantinen, Systemgastronomie, Catering – sollten ein Modell mit zwei unabhängig regelbaren Heizzonen in Betracht ziehen, um verschiedene Produkte gleichzeitig bei unterschiedlichen Temperaturen zu garen.
Vergleichen Sie die technischen Daten der einzelnen Modelle direkt in den Produktdetails und wählen Sie den Kontaktgrill, der zu Ihrem tatsächlichen Tagesbedarf passt – Grillfläche, Wattzahl und Plattenmaterial sind dabei die drei entscheidenden Kriterien.
Häufig gestellte Fragen